Verkehrslage in Tirol – beherztes Handeln, jetzt sofort!

Verkehrslage in Tirol – beherztes Handeln, jetzt sofort!

Verkehrslage in Tirol – für NEOS geht der Tiroler Johannes Margreiter ins Rennen um ein Nationalratsmandat. Seine Forderungen an eine zukünftige Tiroler Verkehrspolitik lassen aufhorchen: ein Belastungsende kommt nur mit einem politischen Erdrutsch, der Rest ist lediglich übler Politklamauk und Wahlkampfshow.

Herr Margreiter, was unterscheidet Sie vom politischen Mitbewerb? Heutige Politiker stehen im Ruf nur mehr zu reden und nicht wirklich zu handeln?

Ganz richtig, es wird nur mehr in Worthülsen wahlkampfgeplappert, klare Antworten oder gar konkrete Vorschläge gibt es selten. Und genau hier möchte ich den Unterschied festmachen: ich werde den Tirolerinnen und Tirolern ein revolutionär neues Konzept einer ehrlichen Politkultur präsentieren: echte Lösungen, authentische Antworten und eine völlig neue Form der individuellen Wertschätzung von Wählerinnen und Wählern – und das nicht nur vor sondern vor allem auch noch nach dem Wahltag! Ich bin der Meinung, dass nicht „die Politiker”, nicht selbst ernannte Spezialisten für eh alles, nicht machtbeseelte Ibizaurlauber oder Parteipostenbezieher Österreich bestimmen sollten, sondern wieder die WählerInnen die einzig bestimmenden AuftraggeberInnen für unsere Zukunft sein sollen!

Verkehr in Tirol
Johannes Margreiter zur Verkehrssituation in Tirol

Was sind denn Ihrer Meinung nach „konkrete Lösungen”? Nehmen wir gerade das Thema der wachsenden Verkehrsbelastung auf Tirols Hauptverkehrsrouten, was kann es da für konkrete Ansätze Ihrer Meinung nach geben?

Die Verkehrslage in Tirol verlangt nach völlig neuen Denk- und Handlungsansätzen. Aktuell liefert das Thema mal wieder Schlagzeilen und warum? Aja? Natürlich, es ist ja Wahlzeit! Alle vier bis fünf Jahre poltern ein Herr Platter oder eine Frau Fellippe lautstark und geben sich kämpferisch, im Geiste einer schlechten Kopie von Andreas Hofer! Da werden dann Lösungen und europäische Solidarität eingefordert. Nur wird eben nur gefordert, selber fällt ihnen nicht mehr ein, als einen „Wahl-Sommer” lang die Landesstrassen zu sperren. Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten! Wie mit diesem, uns alle betreffenden und lebensbeeinträchtigenden Thema umgegangen wird verkommt zum schlechten Wahlkampfgag. Denn jetzt trommelt die schwarz-grüne Belegschaft lautstark, ab 29. September gibt man sich dann wieder moderat und zu „Zugeständnissen“ bereit und das Thema versickert wieder bis zum nächsten Wahltermin.

Man könnte sagen, so ist die „Politik”?

Nein, ist sie nicht! Das ist eine schlechte Karikatur von Politik. Was wir brauchen, ist echtes Engagement und kluge Köpfe mit echten Lösungen. Und die klugen Köpfe haben wir, sie verfügen nur über kein Sprachrohr, das ihnen Gehör verschafft. Die Tiroler Tageszeitung nennt Zahlen. Zahlen, die genau diesen Politklamauk bestätigen. Nämlich dass zwar wiederkehrend gepoltert wird, dennoch nichts, aber auch gar nichts tatsächlich getan wird. Bei Ampass wurden laut Verkehrsbericht 2017 rund 78.700 Kraftfahrzeuge pro Tag gezählt. Das sind um 7000 mehr als noch 2007. Ein Plus von 11 Prozent gab es im gleichen Zeitraum auch in Vomp und Langkampfen. Durch die Vignetten-pflicht bei Kufstein-Süd und die Grenz-kontrollen ist der Verkehr auf der Tiroler Straße in Kufstein in den letzten Jahren um 66 Prozent gestiegen. Seit der Umfahrung Bruckhäusl Ende 2007 gibt es auf der Loferer Straße ein Plus von 40 Prozent, im Zillertal ein Plus von 13 Prozent beim Brettfalltunnel. Ja was für Steigerungsraten brauchen wir noch?

Und was braucht es dann Ihrer Meinung nach?

Es braucht einen politischen Erdrutsch, endlich eine andere Kultur und eine neue Integrität von Politikern_innen. Nur dann werden Menschen mit Lösungen endlich gehört und können umsetzen, was wir wirklich brauchen! Lösungen gibt es, kompetente Menschen und Ideen dafür gibt es. Wir haben allein hier in Tirol ein Riesenpotential, das bis heute nicht beachtet, geschweige denn aktiviert wird. Was wir brauchen ist nicht dieses lächerliche Wahlkampfgetöse, was wir brauchen ist beherztes Handeln und zwar jetzt – sofort!